Die bipolare Störung

Die bipolare Störung wurde in den letzten Jahrzehnten als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet. Als geflügeltes Wort wird bis heute „Zum Himmel hoch jauchzend, zu Tode betrübt“ verwendet. In der Tat zeigt sich die bipolare Störung durch gegensätzliche Stimmungen, die die Betroffenen kaum kontrollieren können. Das Leiden der Krankheit besteht zu einem großen Teil aus den extremen sowie entgegengesetzten Emotionen und der eigenen Gedankenwelt, die jeglichen Antrieb blockiert. Einen guten Überblick ist auf der Webseite neue-wege-psychiatrie.de nachzulesen. In den depressiven Phasen fühlen sich die Erkrankten wie in einer verschlossenen Welt, aus der sie keinen Ausweg finden. Misstrauen, Verzweiflung und tiefe Hoffnungslosigkeit kennzeichnet diese Phase. Ganz anders erscheint die manische Phase, in der die Erkrankten wie ausgewechselt erscheinen. Sie sind gut gelaunt, freudig, fast übermütig und wirken rastlos. Eines der typischen Merkmale ist der Hang zum Konsum.

Eine Krankheit, die sich lange versteckt hält


Aufgrund der multifunktionalen Ursachen ist die Diagnose einer bipolaren Störung oft nicht in einzelnen Therapiesitzungen diagnostizierbar. Für eine sichere Diagnose ist in den meisten Fällen eine Langzeitbeobachtung des Patienten, aber auch Gespräche mit den nächsten Angehörigen wie dem Lebenspartner notwendig. Gerade hier zeigt sich die besondere Schwierigkeit: Die Betroffenen selbst fühlen sich in wenigen Fällen wirklich krank, während Familie und Angehörige davon ausgehen, dass sich das betreffende Familienmitglied um die derzeitige Lebenssituation oder die Arbeit sorgt.

Eine mögliche Ursache Störungen im Stoffwechsel der Neurotransmitter, die für den Informationsfluss unter den Nervenzellen zuständig sind. Darüber hinaus wird ein Mangel an Lithium in Kombination ebenfalls in Betracht gezogen. Auch genetische Faktoren und der Hang zu Grübeleien, die sich oft in den nachwachsenden Generationen finden lassen, werden als ein Ursachen Element für bipolare Störungen angesehen.
Die neuesten Zahlen zeigen, dass 1 bis 3 % der Bevölkerung in Deutschland an der bipolaren Störung erkrankt sind. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich die tatsächlichen Zahlen in weit höheren Ebenen bewegen. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet damit, dass die bipolare Störung bis zum Jahr 2030 sich zur wichtigsten Volkskrankheit entwickelt.

Wege zur Hilfe

Die Webseite neue-wege-psychiatrie.de klärt interessierte Menschen über bipolare Störungen, Depressionen sowie Schizophrenie verständlich auf. Darüber hinaus werden Therapiemöglichkeiten aufgezeigt, die für einen Betroffenen hilfreich sind. Als spezieller Service wird auf neue-wege-psychiatrie.de ein Handbuch im Download in deutscher sowie türkischer und russischer Sprache angeboten.

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